Leipziger Lerchen


Zur Geschichte der Leipziger Lerche ist im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig Folgendes überliefert:

Wenn man in einem älteren Kochbuch z.B. dem der Susanna Egerin aus dem Jahre 1745 unter dem Stichwort „Lerche“ nachschlägt, findet man hier kein süßes Törtchen, sondern ein herzhaftes Gericht. Leipziger Lerchen waren zu dieser Zeit gefüllte Vögelchen. Diese waren zu jener Zeit auf den Feldern und in den Wäldern der Umgebung vor Leipzig recht häufig anzutreffen. 

Die Tierchen wurden sofort nach dem Fang gerupft, dann einzeln in Papier gewickelt und in Spezialkisten verpackt. So gingen sie oft auf eine weite Reise. Die in Leipzig Verbleibenden wurden von den „Lerchenfrauen“ im Salzgäßchen feil geboten. Zum Schutz der Kreatur legte der Rat der Stadt den Lerchenfängern durch Verbot das Handwerk.

Als es nun im Jahr 1876 mit dem Lerchenfang vorüber war, entschädigte ein pfiffiger Leipziger Konditor die betrüblichen Gourmets mit einer süßen Leipziger Lerche. Nur in guten Bäckereien werden sie heute noch angeboten und richtig zubereitet sind sie ein Leckerbissen für Feinschmecker.


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